www.innovation-marketing.atSpammer missbrauchen Anti-Spam-Tools
 

Spammer missbrauchen Anti-Spam-Tools
(09.09.2004) zurück
Das Sender Policy Framework (SPF/ Sender Permitted Form), ein Standard, der eigentlich zur Spam-Bekämpfung gedacht ist, wird zunehmend von Spammern selbst verwendet, um die "Richtigkeit" ihrer Absender-E-Mail-Adressen zu bestätigen. Eine entsprechende Untersuchung hat der E-Mail-Service-Provider MX Logic aus Denver im US-Bundesstaat Colorado veröffentlicht. MX Logic hat im späten August rund zehn Mio. Massenmails analysiert. Das Ergebnis: Beinahe ein Sechstel der Absender der Massenmails verwendeten SPF.

SPF ist eine der beiden Technologien, die zusammen mit Microsofts Caller ID den künftigen AntiSpam-Standard Sender ID ergeben soll. Sender ID gilt als Schlüssel für den Kampf gegen Spam. Damit soll die verlässliche Authentifizierung der Absender von elektronischen Nachrichten möglich sein. Über die Lizenzbedingungen für diesen Standard ist vor kurzem ein Streit zwischen Microsoft und verschiedenen Unternehmen ausgebrochen.

Dass Spammer zunehmend auf SPF setzen, verwundert Scott Chasin, Technologie-Chef von MX Logic, nicht besonders: "SPF wurde zwar als AntiSpam-Mittel beworben. Die Authentifizierung ist aber kein Allheilmittel gegen unerwünschte Massenmails", sagte Chasin. SPF werde nur jene treffen, die ihre E-Mail-Adressen in betrügerischer Absicht verfälschen. Spammer, die ihre Massenmails von "richtigen" Adressen aus versenden, sind von SPF nicht betroffen. "Hier müssen zusätzliche Filter-Methoden eingesetzt werden, um zu sehen, ob E-Mails unerbeten sind oder nicht".

SPF ist nach Meinung Chasins dagegen sehr wohl eine Möglichkeit, um gegen betrügerische E-Mails, so genannte Phishing-Mails, mit denen Usern geheime Informationen wie Kreditkartennummern und ähnliches entlockt werden sollen, vorzugehen. (pte)Mit freundlicher

Unterstützung von Computerwelt

Alle Meldungen zum Thema
Sicherheit/Datensicherheit
> Bei JPG kommt der Alarm zu spät

> Die digitale Signatur - Einführung

> Die sieben Security-Todsünden am Computerarbeitsplatz - Checkliste

> Digitale Signatur

> Digitale Signatur

> Ein Spürhund für geklaute Laptops

> Entwickler der Internet-Würmer

> Filtermethoden für Spam

> Firmen trauen Microsoft's Service Pack 2 nicht

> Handyviren: Reale Gefahr oder Panikmache?

> Hochkritische Sicherheitslücke in Acrobat und Adobe Reader

> Internet Explorer büßt für seine Sicherheitslücken

> Leichter Rückgang bei Spam und Viren

> Leitfaden zu rechtlichen Pflichten in Sachen IT-Sicherheit

> Mehr Sicherheit im Internet durch Websiteerstellung ohne aktive Inhalte

> Outbreak: Der tägliche Kampf gegen neue Viren

> Schutzschild für Wireless-LANs

> Security-Check für Unternehmen

> Security-Tipps: So machen Sie das WLAN „dicht“

> Sicherheit beim Online-Banking

> Sicherheitsbedenken bremsen weitere VoIP-Verbreitung

> Sicherheitslücken in Firefox geschlossen

> Skype gefährdet Unternehmensnetze

> Spammer missbrauchen Anti-Spam-Tools

> Spuren im Cyberspace

> Tipps zur sicheren Nutzung von VoIP

> Trojaner schleicht sich über JPG-Bilder auf PCs

> Virenbekämpfung aus der Ferne mit McAfee

> Welche Internet-Bedrohungen kommen auf uns zu?

> WLAN-Sicherheitsrisiko WEP

 
innovation marketing manfred eibl, A-8054 Graz, Ferdinand-Prirsch-Straße 46, administration@innovation-marketing.at, T (+43 316) 225 725-0, F (+43 316) 225 725-16

  created with ed-it.® 4.0-p2-20120123