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Internet Explorer büßt für seine Sicherheitslücken
(16.09.2004) zurück
Die Open-Source-Browser Mozilla und Firefox, beide von
der Mozilla Foundation entwickelt, sowie Opera gewinnen
gegen den Internet Explorer (IE) von Microsoft langsam an
Boden. Wie das IT-Portal Cnet berichtet, konnte in den
vergangenen neun Monaten eine deutliche Zunahme der
Mozilla-Downloads verzeichnet werden. Websites werden
immer öfter mit Nicht-Microsoft-Browsern besucht. Zwar
hält der IE noch immer bei einem Marktanteil von über
90 Prozent, aber 2004 hat Microsoft erstmals gegenüber
anderen Browsern von 95,5 auf 93,7 Prozent verloren.


Die Mozilla-Browser profitieren offenbar von den bekannt gewordenen Sicherheitslücken des IE, obwohl auch bei den Mozilla-Browsern einige Sicherheitslücken bekannt sind. Im Juni hat die US-Regierung in Sachen Computersicherheit empfohlen auf Microsofts IE zu verzichten, um gängige Sicherheitsprobleme zu vermeiden. In Deutschland wurde bei Online-Banking von der Verwendung des IE abgeraten. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt als Alternative Opera.

EIFRIGES LÖCHER-STOPFEN
Microsoft hat die zahlreichen Sicherheitslecks des IE mit dem Service Pack 2 gestopft. Mozilla hat mit dem neuen Firefox 1.0 sowie Mozilla 1.7.3 und dem E-Mail-Programm Thunderbird 0.8 zehn Sicherheitslücken beseitigt.

Eine stärkere Nutzung von Mozilla-Browsern verzeichnen vor allem IT- und Technologiewebsites. So haben laut Cnet im September 18 Prozent der Besucher der Website W3Schools.com einen Mozilla-Browser verwendet. Im Januar 2004 waren es noch lediglich acht Prozent. Im gleichen Zeitraum sei der Anteil der User, die den IE verwenden von 84 Prozent auf 75 Prozent gesunken. Cnet selbst stellt auf der eigenen Website ebenfalls einen Anstieg von acht auf 18 Prozent zwischen Januar und September 2004 fest. Die 1998 von Netscape gegründete Mozilla Foundation freut sich über eine Verdoppelung der Firefox-Downloads von drei Mio. bei Version 0.8 auf sechs Mio. bei Version 0.9. Firefox 1.0 ist kürzlich erschienen.

Aber auch technologisch weniger interessierte Mainstream-User dürften langsam Alternativen zum IE entdecken. Die Internet-Marktforscher WebSideStory verzeichnen laut Cnet auch auf E-Commerce- und Unternehmensseiten ein Ansteigen von Besuchern, die nicht den IE verwenden. Der Anteil der Mozilla-User sei von 3,5 Prozent im Juni auf 5,2 Prozent im September gestiegen. (pte)

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