www.innovation-marketing.atFirmen trauen Microsoft's Service Pack 2 nicht
 

Firmen trauen Microsoft's Service Pack 2 nicht
(28.09.2004) zurück
Das Service Pack 2 (SP2) von Microsoft hat bisher nur ein Fünftel der geplanten Downloadzahl erreicht. Von 100 Millionen bis Jahresende geplanten Microsoft-Paketen, luden bisher nur rund 20 Mio. das Sicherheitsupdate herunter. Laut dem englischen Newsdienst "Inquirer" ignorieren zahlreiche Firmen das SP2.


Nach Ansichten von Microsoft, aber auch Marktexperten, ist SP2 mit seinen zahlreichen Sicherheitsverbesserungen das umfangreichste Update aller Zeiten. Dennoch ist der Zuspruch zum SP2 geringer ausgefallen als erwartet. Grund dafür sind zahlreiche Microsoft-Programme und unabhängige Applikationen, die mit SP2 nicht oder nur nach langem Programmieraufwand kompatibel sind.

PROBLEMATISCHE PROGRAMME
Microsoft hat aus diesem Grund eine lange Liste an problematischen Programmen veröffentlicht und rät die neue Sicherheitsfunktion des SP2 in gewissen Fällen zu deaktivieren. Aber nur zwei Prozent der Programme würden nicht mehr funktionieren. Laut Inquirer ist das Vertrauen der Unternehmen in solche Aussagen nicht gerade groß, denn die Unternehmen betrachten SP2 als ein komplettes Update und werden sich erst darum kümmern, wenn genügend Zeit zur Verfügung stehe. Aber auch der Veröffentlichungstermin des Updates kann am bisher geringen Interesse Schuld sein. So sind beispielsweise die Universitäten zu Semesterbeginn mit anderen Problemen als mit IT-Updates beschäftigt.

Allerdings ist laut Angaben von Microsoft die anvisierte SP2-Verbreitung noch zu erreichen. Das Unternehmen werde nämlich die Anzahl der über Windows-Update versendeten Nachrichten über die Verfügbarkeit von SP2 deutlich erhöhen. "Microsoft verfolgt und verwaltet die Downloads vom SP2 genau und die Zahl der Downloads pro Tag wird mit der Zeit steigen", erklärte ein Microsoft-Sprecher. Derzeit machen die beiden Versionen XP Pro und Home etwas mehr als die Hälfte der etwa 390 Mio. im Umlauf befindlichen Windows-Betriebssysteme aus. (pte)
Alle Meldungen zum Thema
Sicherheit/Datensicherheit
> Bei JPG kommt der Alarm zu spät

> Die digitale Signatur - Einführung

> Die sieben Security-Todsünden am Computerarbeitsplatz - Checkliste

> Digitale Signatur

> Digitale Signatur

> Ein Spürhund für geklaute Laptops

> Entwickler der Internet-Würmer

> Filtermethoden für Spam

> Firmen trauen Microsoft's Service Pack 2 nicht

> Handyviren: Reale Gefahr oder Panikmache?

> Hochkritische Sicherheitslücke in Acrobat und Adobe Reader

> Internet Explorer büßt für seine Sicherheitslücken

> Leichter Rückgang bei Spam und Viren

> Leitfaden zu rechtlichen Pflichten in Sachen IT-Sicherheit

> Mehr Sicherheit im Internet durch Websiteerstellung ohne aktive Inhalte

> Outbreak: Der tägliche Kampf gegen neue Viren

> Schutzschild für Wireless-LANs

> Security-Check für Unternehmen

> Security-Tipps: So machen Sie das WLAN „dicht“

> Sicherheit beim Online-Banking

> Sicherheitsbedenken bremsen weitere VoIP-Verbreitung

> Sicherheitslücken in Firefox geschlossen

> Skype gefährdet Unternehmensnetze

> Spammer missbrauchen Anti-Spam-Tools

> Spuren im Cyberspace

> Tipps zur sicheren Nutzung von VoIP

> Trojaner schleicht sich über JPG-Bilder auf PCs

> Virenbekämpfung aus der Ferne mit McAfee

> Welche Internet-Bedrohungen kommen auf uns zu?

> WLAN-Sicherheitsrisiko WEP

 
innovation marketing manfred eibl, A-8054 Graz, Ferdinand-Prirsch-Straße 46, administration@innovation-marketing.at, T (+43 316) 225 725-0, F (+43 316) 225 725-16

  created with ed-it.® 4.0-p2-20120123