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Immer mehr Reservierungen per Internet
(12.10.2004) zurück
Im Fremdenverkehr buchen immer mehr Gäste per Internet. Bei Top-Betrieben stieg die Anzahl der Buchungen per WWW bereits auf 20 Prozent.



Top-Betriebe verzeichnen ein Ansteigen der Internet-Buchungen
Der Vormarsch des Internets im Tourismus scheint nicht mehr aufzuhalten: Wie eine brandaktuelle Umfrage von ÖGZ und AGM zum Thema "Was bringt das Internet für den Tourismus?" zeigt, verfügen heute schon 91 Prozent jener Betriebe, die sich bereits näher mit dem Thema Internet auseinandergesetzt haben, über einen Internetzugang, immerhin 82 verfügen darüber hinaus über eine eigene Homepage.

Interessant, dass bereits jedes zweite Kaffeehaus unter den Internet-Interessierten einen eigenen Auftritt im World Wide Web hat, rund 70 Prozent sind es bei Pensionen, Gasthöfen und Restaurants. Naturgemäß die größte Dichte an Homepages gibt es in der Hotellerie, wobei die 3-Sterne-Betriebe auf 82 %, die 4-Sterne-Hotels auf 90 und die 5-Sterne-Hotels auf 93 % kommen. Überraschend hoch ist der Anteil von 92 % bei den 2-Sterne-Hotels. Diese Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter 500 ÖGZ-Lesern und AGM-Kunden im September und Oktober in ganz Österreich, wobei primär jene Betriebe berücksichtigt sind, die sich mit dem Thema Internet schon intensiver beschäftigt haben. Die Ergebnisse wurden am Montag bei einem Gastronomieforum in Kleßheim bei Salzburg vorgestellt.
Immerhin mehr als ein Drittel der Betriebe mit eigener Homepage investieren bis zu 50.000 Schilling pro Jahr in ihren Internetauftritt, 7 % bis zu 100.000, fünf der befragten Betriebe gaben sogar an, mehr als 500.000 Schilling jährlich dafür aufzuwenden. Knapp die Hälfte dieser Betriebe (46 %) stellt auch bereits einen Internetzugang für ihre Gäste zur Verfügung, wobei davon ebenfalls die Hälfte (49 %) dies sogar kostenlos tut. Überraschend in diesem Zusammenhang, dass gut 60 % der 2-Sterne-Hotels, aber nur rund 40 % der Top-Hotels (3-5 Sterne) ihre Gäste gratis surfen lassen.
Gut die Hälfte der Befragten Tourismusbetriebe (55 %) gab an, dass man direkt von der Homepage weg eine Buchungsanfrage an das Hotel abschicken kann, immerhin 28 % sehen sogar bereits die Möglichkeit vor, dass der Kunde seinen Wunschurlaub gleich direkt selbst per Computer buchen kann. Bei jenen, die bisher noch keine derartige Buchungsmöglichkeiten vorsehen, denkt immerhin bereits knapp die Hälfte (44 %) konkret daran, eine solche in den kommenden zwölf Monaten zu installieren. Ein Drittel lehnt dies weiterhin ab.
Im Steigen begriffen sind auch die Buchungen, die über die Homepage kommen: Bereits die Hälfte der Betriebe gab an, 2 bis 5 % der Buchungen per E-Mail zu bekommen (15 % bereits 5-10 %). Die Buchungen halten dann auch: Die Stornoquote lag bei maximal 2 %. Dementsprechend groß sind die Erwartungen ins Internet auch für die Zukunft: Rund die Hälfte will in den nächsten Jahren verstärkt ihre Warenbestellung via E-Mail abwickeln, 71 % erhoffen sich eine Kostenersparnis, 82 % sehen das Internet als zusätzliches Service für ihre Kunden, und nicht zuletzt erhoffen sich 83 % der Befragten schlicht und einfach neue Gäste.
 
 

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