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UMTS bald alter Hut
(17.12.2004) zurück
Mit dem UMTS-Nachfolgesystem High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) stehen den Usern ganze 14,4 MB/s als "maximale theoretische Übertragungsrate" bzw. zwei bis drei MB/s tatsächliche Download-Rate zur Verfügung - Das ist wesentlich schneller als mit heutigen UMTS-Diensten. Schon bald werden so leistungsfähigere Dienste möglich wie schneller mobiler Internetzugang , oder die Übertragung von hoch auflösenden Digitalbildern, Videos und interaktiven Spielen. Musikdateien von fünf MB Größe lassen sich damit in weniger als 15 Sekunden übertragen, ein MPEG-Video von 45 MB benötigt rund 3 Minuten.

Immer mehr UMTS-Betreiber steigen nun auf die Nachfolge-Technologie um: Cingular testet in den USA, O2 und Telfort in Europa. O2 will die Technik künftig in einigen seiner Netze einsetzen. Erste paneuropäische Tests mit Nortel gingen dieser Tage über die Bühne. Kommerzielle Feldversuche sollen in Q2/2005 folgen. Großer Vorteil: Mit HSDPA können bis zu zweimal so viele Teilnehmer pro Zelle bedienen werden als derzeit. Der niederländische Betreiber Telfort hat seine Verträge für HSDPA bereits fix unter Dach und Fach. Zum Zug kommt der chinesische Netzwerkausrüster Huawei. Die Niederländer überspringen dabei gleich die erste Generation von UMTS und statten ihr Netz gleich mit der schnelleren Version HSDPA aus.

Der US-Handynetzbetreiber Cingular Wireless wiederum hat Ericsson, Lucent und Siemens mit dem Aufbau der neuen HSDPA-Infrastruktur beauftragt. Schon nächstes Jahr sollen die ersten Kunden in Ballungszentren die neue Technologie nutzen können. Ende 2006 sollen dann alle Bundesstaaten "weiträumig" mit UMTS versorgt sein. Cingular, das derzeit die Übernahme von AT&T Wireless abschließt, ist demnächst mit rund 47 Mio. Kunden der größte Handybetreiber in den USA. Entsprechende Endgeräte sollen laut dem Unternehmen von Nokia ab Q4/2005 kommen. Als weitere strategische Provider von Cingular sind auch Motorola und LG Electronics im Gespräch.

Als führender Netzausrüster auf dem 3G-Sektor entpuppt sich immer mehr der deutsche Konzern Siemens. Mit mehr als 30 Aufträgen stammt beinahe jedes zweite kommerzielle UMTS-Netz weltweit von den Deutschen, samt Technologiepartner NEC.

Mit freundlicher Genehmigung von Computerwelt.at
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