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Leichtsinniges Spiel mit dem Tod
(10.12.2005) zurück

 
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Nur jeder zweite Tourengeher hat einen Lawinenpieps mit. Einige schalten ihn gar nicht ein.

Obwohl sie – was die Gefahr betrifft, in eine Lawine zu geraten – die gefährdetsten Wintersportler sind, erweisen sich die österreichischen Schitourengeher noch immer als äußerst leichtsinnig: Gut die Hälfte von ihnen macht sich mit mangelhafter Ausrüstung auf den Weg zum Gipfel, wie ein aktueller „Tourencheck“ der Salzburger Bergrettung nun ergeben hat. Dabei wurden schon jetzt zum Saisonbeginn 162 Hobbysportler beim Aufbruch zu einer Tour auf ihre Sicherheitsvorkehrungen hin geprüft. Mit erschreckendem Ergebnis: 42 Prozent von ihnen hatten nicht einmal ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät mit, obwohl diese „Lawinenpiepser“ schon seit 25 Jahren auf dem Markt sind, viele Leben gerettet haben und von allen alpinen Vereinen dringend empfohlen werden. Aber auch von jenen, die ihn dabei hatten, prüfte vor dem Abmarsch kein Einziger, ob er funktioniert. Einige verzichteten sogar ganz darauf, ihn einzuschalten. Auch auf Schaufeln für die Bergung verschütteter Kameraden wird oft „vergessen“. Ebenfalls 42 Prozent hatten keine dabei. Noch schlechter schnitten die Bergfexe ab, als es darum ging, ob sie Lawinensonden mit haben: 54 Prozent waren ohne unterwegs. Als Rarität kann der so genannte „Airbag“ bezeichnet werden. Nur sieben Prozent hatten den sich selbst aufblasenden Luftpolster mit, der im Falle des Falles Wintersportler vom Versinken in den zu Tal donnernden Schneemassen schützen soll. Und das alles, obwohl im Vorjahr 48 Menschen unter Lawinen starben und Tourengeher zu den gefährdetsten Gruppen überhaupt zählen. 148 Lawinenunfälle gab es im letzten Winter in Österreich, 353 Personen wurden dabei verschüttet. Die meisten von ihnen – nämlich 154 – waren Schitourengeher (58 Unfälle), gefolgt von Variantenfahrern (64 Unfälle) mit 151 Beteiligten.

Kleine Zeitung, 9. Dezember 2005
www.kleinezeitung.at


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