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Wie können Frauen gesundheitlich vorsorgen (Teil 3: Alter 40-50)
(29.08.2006) zurück
Frauen-Gesundheit für jedes Alter: Lebensstil, Naturmedizin, Ernährung & Hautpflege

1. Ernährung: Die Extraportion Fitness
Ein fataler Fehler: Viele Frauen nehmen zwischen Büro, Kantine und Abendessen nicht genug Flüssigkeit auf. "Mindestens acht Gläser über den Tag verteilt trinken", mahnt Sandra Wallner. Ihr Tipp für Frauen ab 40: Bei Kohlenhydraten ordentlich zulangen. "Sie sind Body- & Brain-Food." Wertvoll: Nudeln, Reis, Kartoffeln, Vollkornbrot. Das hält den Blutzucker- und Cholesterinspiegel konstant. Tipp: 3 Scheiben oder 150 g Roggenbrot decken den Tagesbedarf. Und: Täglich Äpfel, Bananen und Dörrobst essen. Die Ballaststoffe sorgen für Langzeit-Energie.

2. Lebensstil: Hormone im Gleichgewicht
Ab 40 fängt für viele ein neuer Abschnitt an, Erwartungen an sich und ans Leben sind geklärt. Der Körper produziert oftmals weniger Hormone, der Stoffwechsel sinkt. Tipp: Ausgewogen und fettarm ernähren. Untersuchungen: Knochendichte-Messung, Schilddrüsen-Funktion oder Kehlkopfuntersuchung für starke Raucherinnen. Mit 30 beginnt der Muskelabbau, jetzt mit 40 spürt man's. Sportmediziner Fritsch: "Einen Sport suchen, den man bis ins Alter betreiben möchte. Wichtig: Regenerationspausen einlegen. Und Sport hilft generell in Umstellphasen gut."

3. Naturmedizin: Den Alltag meistern
Karriereleiter emporgeklettert, große und kleine Kinder erzogen – die eigenen Bedürfnisse bleiben da schnell auf der Strecke. Wie Homöopathie bei der Vielfachbelastung hilft: "'Acidum phosphoricum' (Potenz C 12) gleicht Erschöpfungszustände aus", betont Erfried Pichler. Bei Schlafstörungen, die mit Ängsten verbunden sind, hilft "Arsencium album" – (C 12 oder C 30). Wenn die Nerven wegen neuer Situationen im Job blank liegen, hilft "Gelsemium" (C 12). "Löst auch das 'Brett vor dem Kopf' bei Vorstellungsgesprächen oder einem Vortrag vor vielen Zuhörern."

4. Frauengesundheit: Die beste Vorsorge
Ab 40 sollte sie einmal pro Jahr am Programm stehen – die Mammographie, also die vorbeugende Röntgenuntersuchung zur Früherkennung eines Brustkarzinoms. "Krebsabstrich und Empfängnisverhütung bleiben natürlich weiterhin ein Thema", betont der Gynäkologe Karl Tamussino. Liegt in der Familie ein Brustkrebs-Fall vor, ist es ratsam, die Untersuchung fünf Jahre vor dem Auftritt des Karzinoms bei Mutter oder Großmutter durchzuführen. "Alkohol oder Nikotin – auch Passivrauchen", nennt er Beispiele, "erhöhen das Brustkrebsrisiko signifikant". Laut einer Studie, die im "Journal of Cancer" publiziert wurde, erhöht mehr als ein alkoholisches Getränk pro Tag das Risiko für Brustkrebs um 20 Prozent. Demnach steigere auch Übergewicht – besonders in der oberen Körperhälfte – das Risiko. Selbsthilfe: Regelmäßig die Brust abtasten.

5. Hautpflege: So läuft es wieder glatt
Realistisch bleiben, lautet das Motto: "Keine Creme der Welt lässt Falten innerhalb kürzester Zeit verschwinden", schüttelt die Dermatologin Daisy Kopera den Kopf. "Nur weil eine Creme mit Kaviarextrakten wirbt, muss sie noch lange keine enthalten", mahnt sie und rät, die Verpackung genau zu studieren. Cremen und Fruchtsäuren sind weiterhin empfohlen. Grundsätzlich gilt: "Je weniger Duftstoffe ein Produkt enthält, desto besser." Zu viel davon kann nämlich eine Allergie auslösen. Vorsicht vor Parfüm im Sommer: Das hinterlässt oft unattraktive Flecken an Hals oder Dekollete. Für den optisch strahlenden Teint sorgen Peelings zum Rubbeln, chemische Peelings oder reichhaltige Masken. Frauen, deren Hände im Alltag besonders strapaziert werden, brauchen die Extraportion Pflege. "Auf Hand- und Fußpflege nicht vergessen."


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